Schlafstörungen

Überdruck Anti-Schnarch-Maske

Fast jeder Mensch kennt gelegentliche Ein- oder Durchschlafstörungen und weiß, wie sich der "Tag danach" anfühlt. Treten regelmäßige Schlafstörungen auf, so können daraus auch körperliche Erkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes entstehen oder in ihrer Entstehung begünstigt werden.

Unter der Vielzahl der möglichen Ursachen von Schlafstörungen (Schichtdienst, Medikamentennebenwirkungen, seelische Belastungen, neurologische Erkrankungen wie Parkinson u.v.a.) sind Störungen der Atmung im Schlaf ein Problem, bei dem der Lungenarzt und Schlafmediziner häufig gut weiterhelfen kann.

Nächtliche Störungen der Atmung (sogenannte Apnoen) können mit und ohne Schnarchen auftreten. Gelegentlich fallen sie dem Partner zuerst auf, während der Betroffene oft nur eine Unausgeschlafenheit am Tage bemerkt. Diese kann jedoch manchmal so extrem werden, dass es sogar am Steuer zu Sekundenschlaf kommt. Dann ist dringend eine sofortige schlafmedizinische Abklärung erforderlich.

In unserer Praxis verfügen wir über langjährige Erfahrung in der Beratung und Betreuung von Schlafapnoepatienten. Falls Sie oder Ihr Hausarzt eine schlafmedizinische Abklärung wünschen, sagen Sie uns dies am besten bereits bei der ersten Terminvergabe, da wir Ihnen dann ein elektronisches Schlaf-Überwachungsgerät bereits zu Ihrem ersten Termin reservieren können.

Nach einer ausführlichen Befragung über Ihre Beschwerden, Krankenvorgeschichte und Medikamenteneinnahme werden wir Sie in der Handhabung des Schlafmessgerätes unterweisen. Hierzu können Sie gern auch Ihren Partner mitbringen. Anschließend nehmen Sie daheim die nächtliche Messung vor, die am Folgemorgen in unserer Praxis ausgewertet wird. Im darauf folgenden Abschlussgespräch informieren wir Sie über die Ergebnisse und besprechen mit Ihnen, ob eine weitere Untersuchung in einem der Schlaflabore der Umgebung notwendig ist.
Dort werden Sie in der Regel zwei Nächte lang untersucht, um eine klare Diagnose zu stellen und um ggf. eine Therapie einzuleiten.

Eine Therapie gegen Atemaussetzer erfolgt in der Regel mit einer Überdruck Anti-Schnarch-Maske, die Ihnen im Schlaflabor zur Verfügung gestellt wird. Wir beraten Sie in den ersten Wochen der Gewöhnung an eine solche Therapie gern und verschreiben die nötigen Filter und Ersatzteile.