Bronchoskopie

Bronchien

Die Spiegelung der Atemwege (Bronchoskopie) erlaubt dem Arzt, die Atemwege des Patienten mit einer dünnen, biegsamen Fiberglasoptik direkt anzusehen. Dies kann notwendig werden, wenn andere Untersuchungen wie Röntgen oder Lungenfunktionstests die Beschwerden des Patienten nicht klären können. Gründe für eine Bronchialspiegelung (auch Lungenspiegelung genannt) können z.B. Lungenverschattungen im Röntgenbild oder auch anhaltende Hustenbeschwerden sein.

Sollte eine Lungenspiegelung bei Ihnen erforderlich werden, werden wir dies in einem Vorgespräch mit Ihnen ausführlich besprechen und Sie über den genauen Ablauf sowie Risiken und Nebenwirkungen aufklären.

Sofern keine größere Gewebeentnahme erforderlich ist, führen wir die Untersuchung ambulant in der endoskopischen Abteilung des Elisabeth-Krankenhaus Oberhausen (HELIOS) in der Josefstraße durch. Dort werden wir uns mit Ihnen zum Termin verabreden.

Für größere endoskopische Eingriffe kooperieren wir mit der Lungenfachklinik im Johanniterkrankenhaus Oberhausen-Sterkrade.

Die Untersuchung kann meist in örtlicher Betäubung mit einem Rachenspray erfolgen und dauert etwa 10 Minuten. Eine Beruhigungsspritze nimmt dem Patienten die Nervosität, viele Patienten verschlafen durch diese Spritze die komplette Untersuchung. Eine Vollnarkose ist so gut wie nie erforderlich. Eine Begleitperson ist nach ambulanten Untersuchungen für den Heimweg erforderlich. Zwei Stunden nach dem Eingriff darf nicht gegessen und getrunken werden.

Das Ergebnis der Spiegelung und der eventuell entnommenen Schleim- und Gewebeproben besprechen wir einige Tage nach der Untersuchung beim Abschlussgespräch in der Praxis.